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Motorradfahren mit den Kleinen: So fahren Mini-Biker sicher mit.

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Welche Regeln zu beachten sind.

Motorradfahren ist für Biker der Inbegriff eines Lebensgefühls auf freier Straße. Das Zweirad hält aber auch bei Hobby-Bikern gerne mal als alltägliches Transportmittel her: Sie pendeln durch den Berufsverkehr zur Arbeit, erledigen ihre Einkäufe oder bringen auch mal ihre Kinder zur Schule. Ob lediglich das Bedürfnis besteht, am Wochenende die Leidenschaft des Biker-Lebens mit Kindern zu teilen, oder es die Notwendigkeit verlangt, Kleine mit an Bord zu nehmen: Spätestens ab diesem Zeitpunkt müssen sich Eltern mit Risiken und Sicherheitsvorkehrungen im Straßenverkehr auseinandersetzen.

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Welche Regeln muss ich beachten, wenn ich mein Kind auf dem Motorrad mitnehme? Welche Ausstattung und Ausrüstung für die Kleinen muss ich gewährleisten und nicht zuletzt: Wie gebe ich meinem Kind ein sicheres und gutes Gefühl, hinten aufzusteigen? Da kann man schon mal überfragt sein. Deshalb haben wir für Sie die drei wichtigsten Aspekte zusammengefasst, um Ihnen und den Kleinen den Fahrspaß zu sichern.

Das sagt das deutsche Gesetz:

Grundsätzlich schreibt das Gesetz kein Mindestalter vor, um Kinder mitzunehmen. Vielmehr bedarf es aber, je nach Reife und Größe eines Kindes, bestimmter Voraussetzungen für die Ausstattung.
Nach § 35a Abs. 9 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) müssen Motorräder mit einem Beifahrersitz ausgestattet sein, wenn Personen mitfahren. Kinder unter 7 Jahren dürfen nur dann mitgenommen werden, wenn ein sogenannter Kinder-Soziussitz vorhanden und durch Radverkleidungen oder Ähnliches dafür gesorgt ist, dass die Füße des Kindes nicht in die Speichen geraten können. Hierfür müssen Motorräder nach § 61 StVZO mit einem Haltesystem und Fußstützen für den Beifahrer ausgerüstet sein.

Die Straßenverkehrsordnung ist für alle verpflichtend. In erster Linie werden die Eltern in die Verantwortung genommen, wenn es um die Mitnahme von Kindern auf dem Motorrad geht. Eltern, nicht nur der Fahrer, wägen somit das Unfallrisiko und die Reife der kleinen Beifahrer ab. Schließlich können steile Kurven und knatternde Kessel auch einschüchternd wirken. Um die Kleinen auf die Spritztour vorzubereiten, sind Mama und Papa gefragt.

Mit diesen Kniffen versteht Ihr Kind die Motorradwelt.

Helm & Co: Die optimale Motorradausrüstung für Kinder.

Wenn der Liebe Ihres Kindes zum Zweirad nichts mehr im Weg steht, müssen Sie nur noch checken, ob Motorrad und Kind richtig ausgerüstet sind. Wir haben da mal etwas vorbereitet.

1.Kindersozius mit Rückenstütze

Ist Pflicht für Kinder, deren Füße nicht bis zu den Fußrasten reichen oder die jünger als 7 Jahre sind. Der Kindersitz kann am Heck der Maschine befestigt werden.

2.Neuwertiger Helm mit Visier

Da die Hals- und Nackenmuskulatur bei Kindern noch nicht voll ausgeprägt ist, sollte der Helmumfang und das -gewicht möglichst gering sein. Außerdem sollte Ihr Kind den Helmverschluss selbst öffnen können.
Achtung: Finger weg von gebrauchten Helmen! Man weiß nie, ob diese noch die nötigen Sicherheitsvorkehrungen erfüllen.

3.Spezielle Motorradbekleidung

Ihr Kind braucht eine gesonderte Schutzkleidung inkl. einer extra verstärkten Motorradhose, -jacke sowie robuster Stiefel und atmungsaktiver Motorradhandschuhe. Hier darf nicht am falschen Ende gespart werden. Zu kleine oder zu große Motorradbekleidung bietet keinen ausreichenden Schutz. Intakte Kleidung kann auch im Second-Hand-Laden erworben werden und auch Sie können gereinigte, unversehrte Schutzkleidung wiederverkaufen.
Vorsicht bei Funktionskleidung aus Polyamid oder Polyester: Diese Kleidung ist nicht geeignet, da sie im Fall eines Sturzes rutscht, schnell erhitzt und sich auf der Haut einbrennen kann.

4.Nierengurt mit integrierten Haltegriffen (optional)

Ihr Kind sollte sich gut festhalten können. Die Haltegriffe am Maschinenheck können Kindern ein unsicheres Gefühl geben. Besser ist ein Nierengurt mit seitlichen Halteschlaufen, den der Fahrer über seiner Bekleidung anlegt.

Im Fall der Fälle.

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Damit trotz aller Tipps und Regeln einem schönen Erlebnis nichts im Weg steht, sollten Sie sich für den Fall der Fälle absichern. Denn ein Unfallrisiko fährt bei der Motorradtour immer mit – ob mit oder ohne Kind an Bord. Kommt es mal zu einer Panne oder einem Unfall während der Fahrt, kann Ihre Versicherung sofort handeln.

Sichern Sie sich ab.

Mit der Motorradversicherung und dem Schutzbrief der WGV können Sie mit den Mini-Bikern sorgenfrei in den Sonnenuntergang oder zur Schule fahren, denn wir schrauben Ihnen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihr brummendes Baby zusammen. Jetzt mit einem Klick abschließen und Motor anschmeißen.

Hier geht’s zur Motorradversicherung der WGV:

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