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Was tun bei einem Unfall im Ausland?

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Kontakt 0711 1695-1300

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Falls es im Urlaub kracht

Ein Unfall im Ausland trübt das Urlaubsglück. Wer gut vorbereitet ist, meistert den unerfreulichen Vorfall trotz fremder Sprache und anderer Sitten erfolgreich.

In 2017 meldeten deutsche Fahrer beim Zentralruf der Autoversicherer mehr als 35.000 Autounfälle im Ausland. Damit nahm die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent zu, wie die GDV Dienstleistungs-GmbH berichtet.

Die meisten Unfälle wurden registriert in:

1. Italien (jeder sechste registrierte Unfall)
2. Frankreich
3. Niederlande
4. Österreich

In Kroatien und Tschechien nahmen die Zusammenstöße im Vergleich zu 2016 besonders stark zu. Die Zahl der aus dem Ausland gemeldeten Autounfälle steigt damit schon das vierte Jahr in Folge an. Seit 2013 ist sie um beinahe ein Drittel gewachsen. Rund die Hälfte der registrierten Unfälle fand zwischen Juni und September statt.

Wie Sie sich bei einem Unfall im Ausland verhalten sollten.

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Was es am Unfallort zu beachten gilt, fasst der Unfallratgeber der wgv zum Ausdrucken zusammen. Wer sichergehen möchte, informiert die Polizei. In Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Bulgarien, Kroatien und Polen ist es Pflicht die Polizei zu informieren. Dort nehmen die Beamten auch Bagatellschäden offiziell auf.

In allen anderen EU-Ländern rücken die Polizisten wegen kleiner Schäden nicht aus. Dort reicht es für die Versicherung aus, Adresse, Kennzeichen und Haftpflichtversicherung des Unfallgegners zu notieren. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Europäische Unfallbericht auszufüllen und Fotos der Beschädigungen und der Unfallstelle mit den Fahrzeugen zu erstellen.

Der Unfallgegner ist geflohen, auf Streit aus oder hat Probleme mit den Versicherungsdaten?
Ein stehendes Fahrzeug wurde beschädigt und der Halter des Wagens ist nicht vor Ort?
In diesen Fällen sollte in jedem Fall die Polizei eingeschaltet werden.

So sind Sie für den Ernstfall gewappnet.

Wer vor der Abreise alle wichtigen Dokumente für den Fall der Fälle zusammenstellt, reist entspannter. Diese Unterlagen gehören bei jeder Auslandsreise ins Handschuhfach:

  • Der Europäische Unfallbericht ist in ganz Europa gleich aufgebaut, sodass die Unfallbeteiligten das Protokoll problemlos gemeinsam ausfüllen können. Wichtig: Wer den Bericht des Unfallgegners in einer fremden Sprache nicht lesen kann, sollte ihn auch nicht unterschreiben.
  • Die Grüne Karte sollten Sie für Urlaubsfahrten außerhalb der EU mitnehmen. In der EU wird sie nicht mehr benötigt. Die Grüne Karte ist fünf Jahre gültig. Falls Sie eine neue benötigen, können Sie diese in unserem Kundenbereich oder per E-Mail kundenservice@wgv.de beantragen. Autofahrer müssen sie auf jeden Fall bei einer Reise nach Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Türkei und Serbien mit sich führen.
  • Der Zentralruf der Autoversicherer ermittelt täglich, rund um die Uhr, die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung per Anfrage an +49 (0)40 300 330 300 oder online unter mobile.zentralruf.de
  • Zur Schadensmeldung sollten Autofahrer den Notfallkontakt ihrer Kfz-Versicherung parat haben, zum Beispiel die der wgv: +49 (0)711 1695 - 1300 . Selbstverständlich können Sie den Schaden auch online melden .

Mit der passenden Versicherung können Sie sich im Urlaub zurücklehnen. Infos zu den wgv Kfz-Versicherungen finden Sie hier.

NEU – Zusatz bei der wgv Kfz-Versicherung:

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Ausland-Schadenschutz – Sinnvolle Zusatzleistung

Nach einem unverschuldeten Autounfall im Ausland ist es wichtig, dass der Verursacher für den entstandenen Schaden schnell aufkommt.

Mit dem Ausland-Schadenschutz als Zusatz zur Kfz-Versicherung können Sie Ihre Ansprüche ganz bequem und nach deutschem Recht bei uns geltend machen.

Broschüre als PDF herunterladen
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