Elementargefahren – die zerstörerische Kraft der Natur und wie man sich davor schützt

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Beim Gedanken an die Natur haben die meisten Menschen spontan friedliche Bilder ländlicher Idylle im Kopf: grüne Wiesen, plätschernde Bäche und schattige Wälder. Wenn jedoch aus den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft plötzlich Gefahren erwachsen, können schnell auch Schäden entstehen. Wo treten Elementargefahren auf? Wie kann ich mich schützen? Bin ich im Schadensfall versichert? Wir haben Antworten auf die drängendsten Fragen!

Vier Elemente, vielfältige Risiken

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Geflutete Keller, umgestürzte Bäume, die Hauswände demolieren, und tennisballgroße Hagelkörner, die Dachfenster durchschlagen: All dies sind reale Gefahrenszenarien, von denen jeder bereits im Anschluss an Sturmgroßereignisse in der Zeitung gelesen hat, die jedoch nur geringe Auswirkungen auf die individuelle Risikowahrnehmung haben.

Maßnahmen zur Ausweitung des eigenen Versicherungsschutzes ergeben sich daraus nur selten, was unter Umständen auch historische Gründe haben könnte: Bis 1994 hatten Deutsche gar nicht erst die Möglichkeit, sich gegen Elementargefahren zu versichern. Und auch danach nahmen Versicherer dies nur sehr zögerlich in ihr Programm auf. Laut Versicherungsjournal waren 2012 nur rund ein Drittel aller Wohngebäude gegen die finanziellen Folgen von Elementarschäden versichert. Trotz Werbe- und Aufklärungskampagnen sowie schadenträchtige Naturereignisse erhöhte sich die Versicherungsquote bis ins Jahr 2020 nur um etwa zehn Prozent. Der Abschluss einer Elementar-Absicherung wird mittlerweile allerdings auch von Seiten der Politik empfohlen.

Wann und wo wird’s gefährlich? Saisonale und regionale Gefahren

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Die Wahrscheinlichkeit eines Blizzards im Sommer in Deutschland ist quasi gleich null. Und generell besitzen auch nicht alle Naturgefahren eine gleich hohe Eintrittswahrscheinlichkeit. Dennoch treten in Deutschland regelmäßig Naturereignisse auf, aus denen Gefahren entstehen können. Hier spielen jedoch saisonale und regionale Gegebenheiten eine Rolle.

Saisonale Gefahren

Starkregen: Große Niederschlagsmengen, die innerhalb kurzer Zeit fallen, werden auch als Starkregen bezeichnet. Dieser tritt zwischen Mai und September vermehrt auf und hat im Juli seinen Höhepunkt. Starkregen kann zu Überflutungen und Stauwasser führen und in der Folge Schäden in und an Gebäuden anrichten.
Sturm: Sturm bezeichnet heftige Winde, die eine Geschwindigkeit von mindestens 74,9 km/h erreichen. Bei noch höheren Geschwindigkeiten können Stürme Bäume entwurzeln und Dächer abdecken. Die Sturmsaison beginnt im September und reicht dann knapp ins neue Jahr. Gut zu wissen: Bei der WGV sind Sie bereits ab einer Windstärke von 7 versichert.
Hagel: Hagel ist fester Niederschlag aus Eis, der über einen Durchmesser von mindestens 5 mm verfügt. Hagelkörner können mitunter aber auch Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen. Da sie oft zusammen mit Sturmböen auftreten, können Hagelniederschläge schwere Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen hinterlassen. Von Mai bis August ist Hagelsaison und besonders in den Sommermonaten ist mit vermehrten Hagelniederschlägen zu rechnen.

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Regionale Gefahren

Naturereignisse wie Sturm und Starkregen können grundsätzlich in allen Teilen Deutschlands vorkommen. Wer es jedoch genauer wissen möchte, kann den Naturgefahrencheck des GDV nutzen. Hierdurch lässt sich anhand der Postleitzahl des Wohnortes ermitteln, wie teuer und schwerwiegend Naturgefahren in der jeweiligen Region in der Vergangenheit gewesen sind. Die zugrunde liegenden Daten basieren auf Untersuchungen der Versicherungswirtschaft. So gibt der Rechner zum Beispiel für Stuttgart-Mitte den teuersten Schaden durch Starkregen mit 600.000 Euro an, für die Kieler Altstadt lediglich mit 52.316 Euro. In beiden Regionen herrscht eine gleich niedrige Gefahr durch Hochwasser.

Historische Naturkatastrophen

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Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Naturereignissen, die zu Recht als Naturkatastrophe bezeichnet werden können, da sie Schäden in verheerendem Ausmaß für Mensch und Natur anrichten. Einige Beispiele aus den letzten 70 Jahren:

Checkliste bei Sturm, Hagel und Starkregen – so sichern Sie Haus und Keller ab

Rundum abgesichert

Leider ist es nicht möglich, sich vor sämtlichen Gefahren zu schützen. Umso wichtiger ist es daher, im Schadensfall optimal abgesichert zu sein, damit Sie nicht plötzlich wortwörtlich in einem Trümmerhaufen stehen und dann zudem auf den Kosten sitzenbleiben. Bei Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen oder Erdrutschen ist man nur dann gegen Schäden am Haus abgesichert, wenn in der Wohngebäudeversicherung der Baustein Elementargefahren enthalten ist.

Damit aber nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch Ihre darin gelagerten Habseligkeiten bei Unwetterschäden optimal abgesichert sind, können Sie zu Ihrer WGV Hausratversicherung ebenfalls den Baustein Elementargefahren hinzubuchen.

Hier geht’s zur Wohngebäudeversicherung der WGV: