Hausrat berechnen und richtig absichern

Nach einem Wohnungsbrand, Wasserschaden oder Einbruch fällt vielen erst auf, wie viel der eigene Hausrat tatsächlich wert ist. Möbel, Kleidung, Fernseher, Laptop, Fahrrad oder Küchengeräte summieren sich oft schneller als gedacht. Wer den Hausrat zu niedrig versichert, riskiert im Schadenfall hohe finanzielle Lücken. Wer den eigenen Hausrat berechnen möchte, sollte deshalb nicht nur grob schätzen. Entscheidend ist eine realistische Versicherungssumme, damit die Hausratversicherung im Ernstfall ausreichend Schutz bietet.

Die WGV unterstützt Sie dabei, die passende Versicherungssumme zu finden und den Hausrat bedarfsgerecht abzusichern. Denn nur eine realistische Versicherungssumme sorgt dafür, dass im Schadenfall ausreichend Schutz besteht.

Eine gemütlich eingerichtete Wohnung.

In aller Kürze

  • Zum Hausrat gehören grundsätzlich alle beweglichen Gegenstände innerhalb der Wohnung oder des Hauses.
  • Viele Versicherer nutzen zur Orientierung eine einfache Formel pro Quadratmeter Wohnfläche.
  • Wer den eigenen Hausrat genauer berechnen möchte, kann den Wertermittlungsbogen der WGV nutzen.

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Warum viele ihren Hausrat unterschätzen

Die meisten denken zuerst an große Möbel oder teure Technik, wenn es um das Thema Hausrat berechnen geht. Doch auch viele kleinere Gegenstände ergeben schnell einen hohen Gesamtwert. Kleidung, Schuhe, Geschirr, Werkzeuge, Bücher oder Sportequipment werden häufig vergessen.

Ein Beispiel: Allein eine durchschnittliche Wohnzimmereinrichtung mit Sofa, Fernseher, Teppich und Elektronik erreicht oft mehrere tausend Euro. Kommen Küche, Schlafzimmer, Fahrräder und persönliche Gegenstände dazu, liegt der Wert des Hausrats schnell deutlich höher als erwartet.

Wird die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt, droht eine Unterversicherung. Dann ersetzt die Hausratversicherung Schäden oft nur anteilig.

Hausrat berechnen mit der Quadratmeterformel

Viele Versicherer nutzen zur Orientierung eine einfache Formel pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit lässt sich die passende Versicherungssumme schnell einschätzen.

Häufig gelten:

  • etwa 650 bis 750 Euro Versicherungssumme pro Quadratmeter,
  • abhängig von Ausstattung und Wohnsituation.

Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung ergibt sich beispielsweise schnell ein Hausratwert von mehr als 50.000 Euro.

Die Quadratmeterformel eignet sich vor allem:

  • für durchschnittlich ausgestattete Wohnungen,
  • als erste Orientierung,
  • zur schnellen Berechnung der Hausratversicherung.

Wer besonders hochwertige Möbel, teure Fahrräder, Schmuck oder Technik besitzt, sollte den Hausrat genauer berechnen.

Welche Gegenstände zum Hausrat zählen

Zum Hausrat gehören grundsätzlich alle beweglichen Gegenstände innerhalb der Wohnung oder des Hauses. Vereinfacht gesagt: alles, was bei einem Umzug mitgenommen werden kann. Dazu zählen unter anderem Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Küchenausstattung, Fernseher und Computer, Fahrräder, Bücher, Sportgeräte, Teppiche und Dekoration.

Auch Dinge, die nicht täglich genutzt werden, gehören dazu. Das betrifft zum Beispiel Werkzeug im Keller, Winterkleidung im Schrank, Vorräte in der Speisekammer oder Spielzeug im Kinderzimmer. Gerade solche Gegenstände werden beim Hausrat berechnen schnell übersehen.

Nicht zum Hausrat zählen dagegen fest verbaute Bestandteile des Gebäudes, etwa eingebaute Heizungen oder fest verlegte Böden.

Viele unterschätzen besonders den Wert von:

  • E-Bikes,
  • Smartphones,
  • Unterhaltungselektronik,
  • Werkzeugen,
  • Haushaltsgeräten.

Gerade hier entstehen im Schadenfall schnell hohe Kosten. Deshalb lohnt es sich, nicht nur die großen Anschaffungen zu berücksichtigen, sondern auch viele kleinere Dinge zusammenzurechnen. Aus 30 Büchern, mehreren Paar Schuhen, Küchenzubehör, Lampen und Kleidung wird schnell ein Betrag, der in der Versicherungssumme nicht fehlen sollte.

Unterversicherung vermeiden

Eine Unterversicherung entsteht, wenn die tatsächlichen Werte des Hausrats höher sind als die vereinbarte Versicherungssumme. Im Ernstfall ersetzt die Versicherung Schäden dann nur anteilig.

Ein Beispiel: Der Hausrat hat tatsächlich einen Wert von 80.000 Euro, versichert sind aber nur 40.000 Euro. Wird bei einem Wasserschaden ein Schaden von 10.000 Euro verursacht, übernimmt die Versicherung unter Umständen nur die Hälfte.

Deshalb lohnt es sich, die Versicherungssumme des Hausrats zu berechnen und regelmäßig zu prüfen.

Besonders nach:

  • einem Umzug,
  • Neuanschaffungen,
  • einer Modernisierung,
  • oder dem Kauf teurer Fahrräder und Technik.

Die WGV bietet je nach Tarif einen Unterversicherungsverzicht. Dadurch profitieren Versicherte von zusätzlicher Sicherheit, wenn die Versicherungssumme anhand der vereinbarten Wohnfläche korrekt ermittelt wurde.

Hausrat berechnen mit dem Wertermittlungsbogen der WGV

Wer den eigenen Hausrat genauer berechnen möchte, kann den Wertermittlungsbogen der WGV nutzen. Darin lassen sich Möbel, Elektrogeräte, Kleidung, Wertsachen und weitere Gegenstände systematisch erfassen. So entsteht ein besserer Überblick über den tatsächlichen Wert des Hausrats und die passende Versicherungssumme lässt sich leichter einschätzen.

Ein Paar sitzt vor einem Laptop.

Wann eine individuelle Berechnung sinnvoll ist

Die Quadratmeterformel reicht nicht immer aus. Eine genauere Berechnung empfiehlt sich besonders bei:

  • hochwertigen Möbeln,
  • Sammlungen,
  • teuren Fahrrädern oder E-Bikes,
  • Designerküchen,
  • hochwertiger Technik,
  • wertvollen Uhren oder Schmuck.

Oft verändert sich der Wert des Hausrats schleichend: ein neuer Laptop, bessere Küchengeräte, ein E-Bike im Keller, neue Möbel im Wohnzimmer. Zusammengerechnet entsteht schnell ein Betrag, der über der ursprünglich gewählten Versicherungssumme liegt. Hier hilft eine Inventarliste mit Kaufbelegen, Fotos oder Rechnungen. Das erleichtert später auch die Schadenmeldung.

Hausrat richtig absichern

Eine realistische Versicherungssumme sorgt dafür, dass der Hausrat im Schadenfall ausreichend abgesichert bleibt. Wer den eigenen Hausrat berechnen möchte, sollte deshalb nicht nur die Wohnfläche berücksichtigen, sondern auch den tatsächlichen Wert der Einrichtung und persönlichen Gegenstände.

Die WGV bietet bedarfsgerechten Versicherungsschutz mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis und verständlichen Leistungen, ohne unnötige Zusatzbausteine. So bleibt der Hausrat im Alltag und im Schadenfall gut abgesichert.

Auf einem Kassenbeleg wird ein bestimmter Betrag markiert.

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Darum lohnt sich die WGV Hausratversicherung

Wer seinen Hausrat berechnet, möchte vor allem eines: ausreichend Schutz im Schadenfall. Die WGV bietet dafür verschiedene Tariflösungen mit Leistungen, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.

Zu den Vorteilen gehören unter anderem:

  • Schutz bei Einbruchdiebstahl und Vandalismus nach einem Einbruch
  • Absicherung bei Leitungswasserschäden
  • Schutz bei Brand, Blitzschlag, Explosion sowie Sturm und Hagel
  • Ersatz beschädigter Gegenstände zum Wiederbeschaffungswert
  • Erweiterungsmöglichkeiten, beispielsweise für Fahrraddiebstahl oder weitere Elementargefahren

So lässt sich der Versicherungsschutz individuell an die eigene Wohnsituation anpassen.

Gut abgesichert mit der WGV

Seit über 100 Jahren steht die WGV für verlässlichen Versicherungsschutz mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Statt komplizierter Tarife oder unnötiger Zusatzleistungen setzt die WGV auf verständliche Leistungen, schnelle Hilfe im Schadenfall und flexible Lösungen, die zu Ihrem Alltag passen. Ob online, telefonisch oder persönlich: Wer Fragen zur Hausratversicherung oder zur passenden Versicherungssumme hat, erhält unkomplizierte Unterstützung und einen Schutz, der sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

FAQ

Wie genau sollte ich meinen Hausrat für die Hausratversicherung berechnen?

Die genaue Berechnung für die Hausratversicherung gelingt am besten mit einer Inventarliste nach Räumen und dem aktuellen Neuwert aller Gegenstände. Sie erfassen Möbel, Kleidung, Technik, Fahrräder und Gebrauchsgegenstände einzeln oder in Gruppen. Kaufbelege, Fotos und eine kurze Liste in digitaler Form geben Ihnen einen klaren Überblick. So finden Sie die richtige Versicherungssumme für Wohnung oder Haus und melden einen Schaden später deutlich schneller.

Welcher Neuwert zählt, wenn ich den Hausrat berechnen will?

Beim Hausrat berechnen zählt der Neuwert, also der Betrag, den Sie für eine gleichartige Neuanschaffung heute zahlen. Der Zeitwert spielt für die Versicherungssumme der Hausratversicherung keine Rolle. Ein fünf Jahre alter Fernseher wird daher nicht mit dem damaligen Kaufpreis angesetzt, sondern mit dem aktuellen Preis für ein vergleichbares Gerät. Das schützt Sie im Schadenfall vor einer zu niedrigen Deckungssumme.

Welche Wertsachen brauchen beim Hausrat berechnen besondere Aufmerksamkeit?

Wertsachen brauchen beim Hausrat berechnen besondere Aufmerksamkeit, weil für Schmuck, Uhren, Bargeld oder Sammlungen oft eigene Grenzen in der Versicherung gelten. Eine teure Uhr, Goldschmuck oder Münzen sollten Sie deshalb getrennt erfassen und die Bedingungen Ihrer Hausratversicherung prüfen. Wenn der Wert hoch liegt, lohnt sich vor dem Abschluss oder Tarifwechsel ein kurzer Kontakt mit der WGV. So bleibt der Schutz auch bei Einbruchdiebstahl oder Feuer passend.

Wie oft sollte ich die Versicherungssumme meines Hausrats prüfen und ändern?

Die Versicherungssumme Ihres Hausrats sollten Sie nach größeren Anschaffungen und mindestens alle zwei bis drei Jahre prüfen. Ein Umzug, eine neue Wohnung, ein E Bike, neue Möbel oder hochwertige Technik erhöhen den tatsächlichen Wert spürbar. Wer die Summe rechtzeitig ändert, senkt das Risiko einer Unterversicherung. Die Versicherungssumme können Sie bequem über das Kundenportal oder telefonisch anpassen.

Was kostet eine Hausratversicherung, wenn ich meinen Hausrat berechnet habe?

Die Kosten einer Hausratversicherung hängen vor allem von Wohnfläche, Ort, Tarif, vereinbarter Versicherungssumme und gewählten Zusatzbausteinen ab. Für eine kleine Wohnung liegen die Beiträge oft nur bei wenigen Euro pro Monat, bei größerem Haus oder erweitertem Schutz steigen sie spürbar. Ein Rechner zeigt Ihnen schnell den Beitrag. Vergleichen Sie dabei nicht nur die Kosten, sondern auch Neuwert, grobe Fahrlässigkeit, Fahrradschutz und Leistungen im Schadenfall.

Zählen Sachen im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage auch zum Hausrat?

Sachen im Keller oder auf dem Dachboden zählen zum Hausrat, wenn sie zu Ihrer versicherten Wohnung oder zu Ihrem Haus gehören. Werkzeuge, Winterreifen ohne Fahrzeug, Vorräte, Koffer oder Sportgeräte gehören daher mit in die Berechnung. Bei einer Garage oder bei außerhalb gelagerten Gegenständen lohnt sich ein Blick in den Tarif. Dort steht, welche versicherten Sachen an welchem Ort unter Schutz stehen.

Hilft ein Online Rechner beim Hausrat berechnen wirklich aus?

Ein Online Rechner hilft beim Hausrat berechnen als schnelle Orientierung, ersetzt aber keine saubere Prüfung bei hochwertiger Einrichtung. Für die erste eigene Wohnung oder eine durchschnittliche Ausstattung reicht der Rechner meist gut aus. Bei Schmuck, Designer Möbeln, E Bikes oder teurer Technik sollten Sie den Wert genauer ermitteln. Dann passt die Höhe der Versicherungssumme besser zu Ihrem tatsächlichen Hausrat.

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Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit unserem WGV-Experten für Sachversicherungen erstellt und am 16.08.2026 zuletzt geprüft.

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In Zusammenarbeit mit unserem Experten für Sachversicherungen

Ramy Jaber ist Abteilungsdirektor im Backoffice Sach und Experte für Sachversicherungen. Er arbeitet seit 12 Jahren in dem Bereich Sachversicherung und bringt Praxiserfahrung aus der Kundenbetreuung, Vertragsbearbeitung sowie aus seiner Tätigkeit im Vertrieb mit. Ramy Jaber verfügt über einen Bachelor-Abschluss der Dualen Hochschlue Baden-Württemberg, Heidenheim in Betriebswirtschaft mit der Zusatzqualifikation Versicherung und Vertrieb.

Rolle im Content-Team: Ramy Jaber ist verantwortlich für die fachliche Prüfung von Inhalten rund um Sachversicherungen.

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Hinweis: Keine individuelle Versicherungsberatung.
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